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Wie es so, ist, man findet ein Auto das den Vorstellungen vollkommen entspricht, nur einen Haken hat die Sache: Der Zustand! Hundert mal um die Kiste rumgekreist und zum Schluß gedacht: “Egal, wenn die
Karre nicht zum laufen kommt haste noch die Teile!” Das schlimmste hat sich natürlich bestätigt, Arbeit für mindestens ein Jahr, aber es ist in den Griff zu bekommen!
Als erstes haben wir den rotten Holzfußboden rausgerissen, danach die gesamten Träger teilweise mit dem Presslufthammer entrostet. Jetzt glänzt alles in herrlichem “Ochsenblut”.
Das Fahrerhaus war besonders schlimm. Im Prinzip hätte man die ganze Kabine auswechseln müssen, aber finde mal was einigermaßen Gutes!. Hier haben wir im unteren Bereich fast alles neu gemacht. (Uns
wär der ganze Plumquatsch fast zusammengebrochen). Ist ja klar wenn die Bodengruppe raus ist und die seitlichen Träger auch durch Abwesenheit glänzen Die Frontbeplankung mußte auch neu, die beiden
Querrahmen waren total faul. Die beiden Kabinenlängsträger haben wir uns aus 5 mm starken U-Eisen selber zusammengebraten, die werden ewig halten!
Es ist immer wieder ein großes Experiment mit so ollen Karossen. Man muß nur ein Schweißgerät und ne große Flex haben und was besonders wichtig ist: Geduld und nicht so schnell Aufgeben!
Die Bilder haben wir gerade aus irgendeiner Schublade geangelt. Wir können uns jetzt nicht mehr vorstellen das er mal so ausgesehen hat.
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